Träumer TIME-VISIONS, Gedicht von Adrian Muff

Träumer, was träumst Du?!

von Adrian Muff

Bist Du einsam – auch wenn jemand spricht?
Hat sie Dich betrogen oder hat sie es nicht?
Fühlst Du die Sonne auch wenn Du weinst?
Träumer – oh Träumer, ich weiß was Du meinst!

Süß schmeckt das Leben – Du liebst es und schenkst.
Kalt waren die Winde – wenn Du daran denkst.
Glaubst Du den Sternen – oh Träumer vergiss –
Den Glauben an Dich, ist was ich vermiss!
Spiel Fangen und Jagen, Verstecken und zähl –
Das Glück Deiner Tage. Vollstrecke und wähl –
Was soll aus Dir werden – Was wird mit Dir sein?
Träumer – oh Träumer, nun bist Du allein.

Ziehst Bahnen und Kreise und gehst doch nicht fort.
Gehst vorwärts und stehst an ´nem anderen Ort.
Lernst Lieben, lernst leben – mit Trieben und Streben.
Träumer – oh Träumer, was soll das bloß geben?

Was Du in den Wegen gesehen geschehen
Fällt auf Dich herab und wird mit Dir gehen.
Die Luft ist Dein Zeuge – Der Wind Dein Begleiter.
Träumer – oh Träumer, nun ziehe schnell weiter.

Verstehen wird’s keiner – doch werde nicht stumm
Bleib fröhlich und heiter und mach Dir nichts drum.
Dein Leben ist köstlich und einzig zugleich.
Träumer – oh Träumer, das nenne ich reich.

Die Ziele verflogen, dem Himmel so nah –
Folgst Du Deiner Liebe, so ist es bald klar.
Verführ Dich berühr Dich, mit sanftem Gefühl.
Träumer – oh Träumer, was träumst Du denn da?

Träumer